Leseprobe 5: Varianten & Anhang


Auszug aus der Leseprobe

 

Oktavlagen und Tonnamen

Nun gibt es sehr viele verschiedene Möglichkeiten, diesen ganz einfach gesetzten Leadsheet zu spielen und zu interpretieren, von sehr einfach bis virtuos ausgeschmückt, von einstimmig bis mehrstimmig und eventuell auch mit zusätzlichen Improvisationen variiert.

 

Wir möchten Ihnen hier ein paar sehr einfache Varianten zeigen, wie Sie sich an ein solches Leadsheet herantasten, um Stück für Stück zu einem schönen und interessanten Arrangement zu gelangen. Dadurch werden Sie immer weniger abhängig von vorgegebenen Notenarrangements und entwickeln mit der Zeit Ihren eigenen Stil.

 

Variante 1: Die rechte Hand spielt die Melodie einstimmig, die linke Hand begleitet mit den durch die Akkordsymbole vorgegebenen Akkorden. Dabei werden die Akkordtöne zusammen angeschlagen und so lange gehalten, bis ein Akkordwechsel erfolgt,angezeigt durch ein neues Akkordsymbol.

 

Variante 2: Wieder spielt die rechte Hand die Melodiezeile einstimmig. Die Akkorde in der linken Hand werden jedoch jetzt mehrmals hintereinander gespielt, z. B. 2x oder 4x pro Takt im 2/4 Takt oder 4/4 Takt, so lange bis ein Akkordwechsel erfolgt. Dann wird mit dem neuen Akkord wieder so verfahren.

 

Variante 3: Es klingt auch sehr gut, wenn die linke Hand auf 1 den Grundton, auf 2 den Akkord auf 3 die Quinte und auf 4 wieder den Akkord spielt. Wichtig bei dieser Variante ist es, Grundton und/oder Quint in einer tieferen Lage zu spielen als den Akkord. Die rechte Hand spielt wieder die Melodie.

 

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Leseprobe 4


Auszug aus der Leseprobe 4: Akkorde mit zusatztönern & Tonleitereigene Akkorde

 

Oktavlagen und Tonnamen

Nun nehmen wir uns nochmals kurz den Akkord C7 vor. Ab und zu kommt dieser Akkord auch in der Form auf uns zu, dass die Quinte - Stufe V - erhöht oder erniedrigt ist. Die Akkordbezeichnungen für diese beiden Akkorde sind:

 

C7/#5

 

Akkordsymbol: C7/+5, C7/5+, C7/#5, C7/5#
Stufentöne: I - III - #V - (b)VII
Noten: C - E - G# - Bb

 

C7/b5

 

Akkordsymbol: C7/-5, C7/5-, C7/b5, C7/5b
Stufentöne: I - III - bV - (b)VII
Noten: C - E - Gb - Bb

 

Ein weiterer wichtiger und recht häufig vorkommender Akkord ist der C6

 

C6

 

Akkordsymbol: C6
Stufentöne: I - III - V - VI
Noten: C - E - G - A

 

Der C6 ist ein recht häufig vorkommender Akkord und taucht, wie alle anderen bisherigen Akkorde, in allen 12 Tonarten auf. Ebenso treten selbstverständlich auch alle genannten Akkorde in der Spielpraxis in ihren verschiedenen Akkord-Umkehrungen auf.

 

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Leseprobe 2: Allgemeine Harmonienlehre


Auszug aus der Leseprobe

 

Allgemeine Harmonienlehre

Der Tonumfang eines Klaviers stellt in der Regel mit seinen 52 weißen und 36 schwarzen Tasten den gesamten Tonraum in der Musik dar.

Da es, wie wir jetzt schon wissen, pro Oktave nur 12 verschiedene Töne gibt, müssen wir die Namen der Töne mittels Groß-/Kleinschreibung und/oder dem Zusatz von Zahlen oder Strichzeichen so kennzeichnen, dass wir sie den verschiedenen Oktaven zuordnen können.

Sehen wir die Noten als Notenschrift mit Notenlinien, ist es klar, welche Note wir meinen. Haben wir aber keine Noten vorliegen und möchten gerne den Ton C spielen, so wissen wir nicht, welchen der acht verschiedenen C auf der Tastatur wir spielen sollen. Aus diesem Grunde werden die Töne nach den unten angegebenen Schemata benannt. Das Kontra-C liegt sehr tief im Bass, das vier-gestrichene C dagegen sehr hoch im Violinschlüssel. Die Oktavlagen bezeichnen die 12 Töne einer Oktave in ihrer jeweiligen Höhenlage. Die Klaviaturabbildungen in diesem Buch beginnen fast immer beim mittleren C = c1. In den anderen Fällen ist immer anhand der Notenzeilen ersichtlich, wo die Tastatur beginnt. Aus Gründen der besseren Darstellung verwenden wir die Notennamen nur in Großbuchstaben.

 

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Leseprobe 3: Die 4 Basisakkorde


Auszug aus der Leseprobe

 

Intervalle und Dur Grundakkorde

 

1. Intervalle vom Grundton

Grundton C
Große Terz = 4 Halbtonschritte E
Reine Quint = 7 Halbtonschritte G
Kleine Septe = 10 Halbtonschritte

Bb

 

2. Intervalle zwischen den einzelnen Noten des Akkordes

Grundton C
+ Große Terz = 4 Halbtonschritte Es
+ Kleine Terz = 3 Halbtonschritte G
+ Kleine Terz = 3 Halbtonschritte Bb Bb

 

3. Umkehrung = Sekundakkord

Auch für die Umkehrungen des Septakkordes hat die klassische Harmonielehre besondere Bezeichnungen. So nennt man die 1. Umkehrung Quintsextakkord, die 2. Umkehrung Terzquartakkord und die 3. Umkehrung Sekundakkord.

 

 

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Leseprobe 1: Inhaltsverzeichnis


Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis

 

Allgemeine Harmonielehre

  • Noten und Notation
  • Intervalle
  • Tonleiter
  • Obertöne
  • Dissonanz und Konsonanz
  • Quintenzirkel

 

Akkorde und Akkordsymbole

  • Was ist ein Akkord
  • Akkordumkehrung
  • Die 4 Basis-Akkorde
  • Akkorde mit Zusatztönen
  • Slash-Akkorde
  • Synonyme Akkorde
  • Zusammenfassung Akkordsymbolik
  • Tonleitereigene Akkorde

 

Anleitung zum Spielen nach Leadingsheets

 

Zur kompletten Leseprobe hier.

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